Rad: Fahrt ins Blaue 2022

Auf ins Ungewisse hieß es auch heuer wieder für 38 Radsportlerinnen und Radsportler: Denn bei der „Fahrt ins Blaue“ wird das Reiseziel erst bei Reiseantritt bekanntgegeben. Das Geheimnis wurde somit am Freitag, 1. Juli, im Reisebus gelüftet: Es ging in Richtung Großglockner!

Am 1. Tag starteten wir in Waidring im Tiroler Unterland und fuhren über das Pillerseetal nach St. Johann und Kitzbühel. Über den Pass Thurn ging es weiter nach Mittersill und dann entlang der Salzach zum Zielort Fusch an der Glocknerstraße. Die Schlechtwetterfront konnte mit dem Tempo des Felds nicht mithalten, sodass wir trocken in der Unterkunft ankamen und die Straßen erst während des Abendessens und damit pünktlich vor dem Glockner-Sturm am nächsten Tag gewaschen wurden.

Am 2. Tag stand die Großglockner-Hochalpenstraße am Programm: Nach der gemeinsamen Fahrt bis zur Mautstation in Ferleiten wurde dort die Startaufstellung eingenommen. Mit dem Ertönen des Startkommandos von Rennleiter Lois Enzenhofer begann der harte Kampf um den Titel des Glocknerkönigs: Routinier Helmut Hapt erreichte das Fuschertörl als Erster, gefolgt von Hari Keuschler, David Enzenhofer und Alex Kaar. Martina Ritter zeigte, dass sie auch nach dem Ende der Profi-Karriere noch kräftig in die Pedale treten kann und zeigte dem Großteil der männlichen Teilnehmer das Hinterrad. Bei unseren Sportfreunden aus Zwettl war Matthias Enzenhofer am schnellsten am Berg, die Damenwertung sicherte sich Astrid Kitzbichler.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten aber noch nicht genug und sammelten noch weitere Höhenmeter und Kilometer. Je nach Lust und Laune wurden noch Edelweißspitze, Hochtor und die Franz-Josef-Höhe auf der Kärntner Seite der Hochalpenstraße erklommen. Auf etlichen Garmins, Tachometern und Sportuhren wies die Statistik dann mehr als 3000 gefahrene Höhenmeter aus. Bedingt durch die herausfordernde Strecke und die warmen Temperaturen bescherten wir im Anschluss auch noch der Gastronomie im Freibad in Fusch einen neuen Rekordumsatz.

Am dritten und letzten Tag führte unsere Route über das Salzachtal nach Taxenbach und von dort über das malerische Tal des Dientnerbachs hinauf zum Dientner Sattel, der einzigen Bergwertung des Tages. Nach der rasanten Abfahrt über Mühlbach nach Bischofshofen radelten wir weiter nach Werfen, dem Zielort der heurigen Fahrt ins Blaue.

Großer Dank gebührt unserem Präsidenten Gerhard Zettler, der uns wieder wunderschöne Radrouten zusammengestellt und eine standesgemäße Unterkunft organisiert hat! Wir freuen uns schon auf die nächste „Fahrt ins Blaue“ im Jahr 2023. Weiter Fotos gibt es in der Bildergalerie Rad

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