Leichtathletik: Streckenchaos in Wels – starke Form trotz bitterem Rennverlauf

Am Sonntag, 15.03., standen beim Welser Halbmarathon sowie den 5-km- und 10-km-Bewerben mehrere Athlet:innen unseres Vereins an der Startlinie.

Philipp Obermüller und Natalie Möllinger gingen über 10 km ins Rennen, Peter Möllinger stellte sich der 5-km-Distanz.

Aufgrund einer Baustelle am Welser Messegelände musste kurzfristig ein neuer 5-km-Rundkurs vermessen werden, der je nach Bewerb ein- oder zweimal zu absolvieren war.

Leider war die Strecke aus bislang ungeklärten Gründen nur unzureichend beschildert, zudem fehlten Streckenposten. Dadurch kam es im Rennen zu Verwirrung.

Auch die Spitzengruppe rund um Philipp Obermüller wurde fehlgeleitet und konnte erst verspätet reagieren. Durch die notwendige Kehrtwende entstand im gesamten Feld große Unruhe und der Rennrhythmus war verloren.

Die Athletinnen und Athleten brachten das Rennen unter schwierigen Bedingungen zwar ins Ziel, die Ergebnisse sind jedoch nicht aussagekräftig.

Umso bitterer ist ein solcher Verlauf für ambitionierte Athlet:innen, die sich gezielt auf ihren Wettkampf vorbereitet haben.

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Erfreulicher verlief im Anschluss der Halbmarathon für Florian Böhm, der seine starke Form erneut unter Beweis stellte.

Auch hier gab es zwar Probleme mit der Streckenlänge, dennoch erzielte er mit 1:09:12 Stunden auf 20,72 km eine beeindruckende Leistung.

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Nachtrag vom 08.03.

Bereits beim 3. VCM Winterlauf auf der Wiener Prater Allee präsentierte sich Stefan Durstberger in ausgezeichneter Verfassung.

Über die 10-km-Distanz lief er in 31:44min auf den starken 4. Gesamtrang und unterstrich damit eindrucksvoll seine aktuelle Form.

Foto: W.A.Pics

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