Trotz durchwachsener Vorbereitung konnte Clemens Enzenhofer sowohl bei der Challenge St. Pölten (Halb-Ironman) als auch beim „Keltenman“ in Mitterkirchen (Sprint-Triathlon) seine Klasse unter Beweis stellen: Er landete bei beiden Bewerben als jeweils Dritter seiner Altersklasse am Podest.
Anfang April zog sich Clemens Enzenhofer beim Skifahren ein hässliches Cut am Knie zu und musste danach sein Training entsprechend anpassen. Diese Anpassungen im Trainingsplan – mehr auf dem Rad, weniger Schwimmen und Laufen – machten sich auch bei den beiden Bewerben in St. Pölten und in Mitterkirchen bemerkbar.
Bei der „Challenge“ in St. Pölten war eine halbe Ironman-Distanz (1,9km Schwimmen, 90km, Radfahren, 21km Laufen) zu bewältigen. Enzenhofer kam mit etwas Verspätung auf seine Konkurrenten aus dem Wasser, konnte aber am Rad eine beeindruckende Aufholjagd starten und Zeit auf seine direkten Konkurrenten gutmachen. Mit einem soliden Halbmarathon in 1:23h sicherte er sich schließlich den 3. Platz in der Altersklasse M35-39. In der Gesamtwertung im mit zahlreichen Profis gespickten Feld erreichte er den sehr guten 44. Rang und wurde sechstbester Österreicher. Seine Gesamtzeit: 4h 20min.
Beim „Keltenman“ in Mitterkirchen war ein Sprint-Triathlon (750m Schwimmen, 19km Radfahren, 5km Laufen) zu bewältigen. Nach mäßigem Start im Schwimmen kam Enzenhofer als 14. aus dem Wasser, konnte sich aber wiederum beim Radfahren mit der besten Zeit des gesamten Feldes nach vorne kämpfen. Beim abschließenden Laufen kam der Athlet der Sportunion Bad Leonfelden etwas schwer in die Gänge, konnte sich aber von Runde zu Runde steigern und schließlich den nächsten Stockerlplatz (Gesamtrang 4) ins Trockene bringen.
Das Resümee nach zwei harten Wettkämpfen fällt positiv aus: „Die fehlenden Schwimm- und Lauf-Kilometer haben sich bemerkbar gemacht, dafür ist die Form beim Radfahren wirklich gut“, sagt Enzenhofer. Über die für ihn ungewohnte Sprint-Distanz fehlte naturgemäß etwas die Spritzigkeit: „Sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen brauchte ich einige Zeit, um ins Rennen zu finden – dafür ist es dann umso besser gegangen.“ Jetzt heißt es einmal gut regenerieren um sich dann auf die nächsten Highlights im Sommer und Herbst gut vorbereiten zu können.